Stunde der Wintervögel 2026
Mitzählen vom 9. bis 11. Januar bei der bundesweiten bürgerwissenschaftlichen Mitmachaktion von LBV und NABU.
Wer zeigt sich zur "Stunde der Wintervögel"? - Ist das Samenangebot in den nordischen Wäldern knapp, ziehen viele Finkenarten im Winter nach Süden. Dabei tauchen auch bei uns Arten auf, die sonst selten sind, etwa Bergfink oder Erlenzeisig. Zusätzlich erhalten heimische Finkenarten wie Buchfink, Grünfink oder Stieglitz im Winter Verstärkung aus Nord- und Osteuropa. Welche Arten zu beobachten sind, hängt stark von Wetter und Nahrungsangebot ab – bei Frost und Schnee weichen viele Vögel auf Gärten und Futterstellen aus.Im Fokus der „Stunde der Wintervögel“ stehen außerdem typische Wintergäste wie Kohl- und Blaumeise, Amsel, Haussperling, Feldsperling und Rotkehlchen. Mitmachen kann jede und jeder, ganz ohne Vorkenntnisse. Die gesammelten Daten zeigen, wie sich die Vogelwelt verändert – etwa, dass in milden Wintern immer mehr Zugvögel wie Zilpzalp, Mönchsgrasmücke oder Star bei uns bleiben. Gerade nach dem milden Dezember ist es in diesem Jahr besonders spannend, welche Arten gezählt werden. (Quelle LBV)
Seit mehreren Jahren ruft der Naturschutzbund (NABU) zusammen mit seinem bayerischen Partner, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) dazu auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, auf dem Balkon, im Garten oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden.
Vom 9. bis 11. Januar stehen u.a. Spatzen, Finken, Meisen und Rotkehlchen, uns vertraute und weit verbreitete Vogelarten, im Mittelpunkt der Aktion. Die Ergebnisse der Zählung können bis zum 19. Januar gemeldet werden. Die Beobachtungen vom Zählwochenende melden sie am einfachsten online unter beim LBV - Die Stunde der Wintervögel
Das Faltblatt mit Meldebogen und eine Zählhilfe zur Stunde der Wintervögel helfen beim Zählen.
WIE wird gezählt?
Das ist nicht schwer. Notieren sie für jede Vogelart die höchste Anzahl, die Sie während der Stunde gleichzeitig sehen konnten. Ganz gleich, ob wenige oder viele Vögel zu beobachten waren.
WANN wird gezählt?
Zu einer Ihnen ganz beliebigen Stunde im Zeitraum vom 9. bis 11. Januar 2026.
WIE melde ich das Ergebnis?
Hierzu finden Sie auch ausführliche Informationen auf der Seite des deutschen Naturschutzbundes (NABU.)
- Per Online-Formular auf der Seite des NABU
- Per Meldecoupon des NABU-Faltblattes
(Quelle NABU)
Ziel ist es, mehr über die Verbreitung der heimischen Vogelarten zu erfahren. Unangefochtener Favorit waren im vergangen Jahr der Haussperling, gefolgt von der Kohl- und Blaumeise.
Wir wünschen viel Freude beim Zählen!


